Sturm im Wasserglas

Klare Worte

Vorsicht großer Bär! - Bald ist er wieder da ...

Während die Weltwirtschaft kurz vor der Implosion steht, erkennen nur sehr wenige Investoren, was auf sie zukommt. Aktienschnäppchenjäger, die bei Rücksetzern kaufen, verstehen Folgendes nicht: Dieses Mal wird es wirklich anders kommen, weil die Welt mit der größten Vermögensvernichtung der Geschichte konfrontiert ist. Aktien, Anleihen und Immobilien werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich um mindestens 95% effektiv sinken. Im Umfeld staatlicher wie privater Kreditausfälle werden viele Anleihen auf null sinken und die Anleihezinsen ins Unendliche steigen.

Wie reden hier nicht nur über die USA und Europa, sondern über die ganze Welt - einschließlich China, Japan und die Schwellenmärkte. Also reden wir auf jeden Fall auch über einen sehr unangenehmen und ungeordneten Neustart, der viel Leid mit sich bringen wird. Allerdings lässt sich ein durch Zentralbanken verursachtes, gigantisches Schuldenproblem auch nicht anders lösen. Die aktuellen Maßnahmen dieser Zentralbanken sind natürlich eine Farce. Ein solch umfassendes Schuldenproblem, wie es jetzt auf die Welt zukommt, kann nie und nimmer durch die Ausgabe von mehr Schulden gelöst werden! Das ist aber der trügerische Lösungsansatz, den die Zentralbanken weltweit aktuell wieder verfolgen.

Irrationale Euphorie behält die Oberhand

Vor dem Hintergrund einer US-Arbeitslosenzahl von 30 Millionen sowie eines erwarteten Rückgangs des US-BIP um 40% im 2. Quartal hat sich der Dow Jones Index in den letzten 5 Wochen um 6.000 Punkte erholt. Und die FAANG-Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google) haben ihre Allzeithochs überboten. Scheint ganz so, als seien die glücklichen Tage zurück - zumindest für die permanent optimistischen Aktienmarktinvestoren, die glauben, dass das durch Zentralbanken weltweit geschöpfte Geld für eine weitere 10-jährige Aktienmarkthausse sorgen wird.

Investoren beschäftigen sich schon mit der Zeit nach dem Corona-Virus. Wenige erkennen, dass CV nicht die eigentliche Ursache für den Zusammenbruch der Weltwirtschaft war, sondern nur sein Auslöser. Investoren, die augenscheinlich an ein baldiges Ende dieser schrecklichen Pandemie glauben, verstehen leider nicht, dass die Welt wahrscheinlich noch viele Jahre damit zu kämpfen haben wird. 

Und die Hoffnung, dass ein effektiver Impfstoff gegen ein Virus mit so zahlreichen Mutationen gefunden wird, kann als überoptimistisch gelten. Die Geschichte bestätigt das. Normalerweise dauert es Jahre, bis ein Impfstoff entwickelt ist. Und auch dann hat sich gezeigt, dass z.B. die Grippeimpfstoffe der letzten Jahre eine Erfolgsquote von zum Teil nur 30% hatten.

Galoppierende globale Verschuldung

Kein Boom oder keine Bubble gleicht der anderen. Doch eines ist klar: Von 1999 bis 2006 (dem Beginn der Großen Finanzkrise) stieg die globale Verschuldung von 80 Billionen $ auf 125 Bill. $ - und heute sind es schon mehr als 270 Bill. $. Die jetzt stattfindende Beschleunigung der Geldschöpfung wird die globale Verschuldungssumme in den kommenden Jahren wahrscheinlich auf 300 Bill. $ treiben. Doch das wäre die optimistische Ausgangssituation. Rechnen wir auch Bankeninsolvenzen und Unternehmensbankrotte mit ein, könnte die globale Verschuldung sogar auf mehr als ½ Billiarde $ steigen. Und sobald die Derivateblase platzt, könnte die Welt es mit einer Gesamtverschuldung von mehreren Billiarden $ zu tun haben.

Scheinerholung am Aktienmarkt

Was wir derzeit an den Aktienmärkten erleben, ist meiner Ansicht nach eine sogenannte "Suckers‘ Rally", die für Schnäppchenjäger wie Daueroptimisten in bitteren Tränen enden wird. Aber genau so enden Bullenmärkte in der Regel auch. Ein erster Absturz mit Panik und dann eine starke Erholung, die alle wieder in den Markt zieht. 

1929 im Vergleich zu heute

Das Gleiche konnte man 1929 beobachten - der Dow brach von 381 auf 190 Punkte ein, erholte sich dann um 50% auf 300, bevor er 1932 auf 40 einbrach.

Da ich der Meinung bin, dass wir heute am Ende eines großen 300-Jahre-Zyklus stehen (vllt. sogar am Ende eines noch größeren), werden die Verluste jetzt größer ausfallen als jene 90%, die es zwischen 1929-32 gegeben hatte - zumindest effektiv betrachtet, also in Gold bemessen. Während der kommenden hyperinflationären Depression wird der Dow vielleicht nicht um nominal 90% sinken - besonders dann nicht, wenn auch der Goldpreis viele Nullen mehr bekommt, was wahrscheinlich ist. 

Als Beispiel: In Venezuela liegt der Goldpreis aktuell bei 425 Millionen VEF (Bolivar). Da ich aber damit rechne, dass der relativ kurzen hyperinflationären Phase (von vielleicht 1,5 bis 3 Jahren) eine deflationäre Implosion der Vermögenswerte und Schulden folgen wird, könnte es durchaus sein, dass der Dow bis in den Bereich von 500-1000 Punkten fallen wird, wo er in den 1970er Jahren bis Anfang der 1980er stand. Von den aktuellen Ständen ausgehend entspräche das einem Verfall von 98%.

Gold

Unter technischen Gesichtspunkten hatte Gold schon länger einen extrem starken Eindruck gemacht, der eine größere Bewegung vorzeichnete. Wenn das markttechnische Bild eine Bewegung vorhersagt, dann gibt es in der Regel auch immer irgendeinen Impulsgeber oder fundamentalen Faktor, der diese Bewegung verursacht. Massive Geldschöpfung durch die Zentralbanken der Welt ist die perfekte Voraussetzung für eine beschleunigte Entwertung von Währungen und den Anstieg von Gold.

Viele fragen mich, wo ich den Goldpreis in diesem Jahr und in den kommenden Jahren sehe. Da wir nun schon seit Jahren in Gold investiert sind, haben wir uns nie Gedanken um den Preis gemacht. Mir war immer klar, dass die Geldschöpfung zunehmen und dass das Finanzsystem unter enormen Druck geraten würde. So stark sogar, dass es vielleicht nicht in seiner heutigen Form überleben würde.

Vor diesem Hintergrund ist es vollkommen irrelevant, wo der Goldpreis in 6 oder 12 Monaten stehen wird. Wir halten physisches Gold zur Absicherung gegen ein kaputtes Finanzsystem und kaputte Währungen, die zu Tode gedruckt werden. Warum sollte es dann wichtig sein, ob Gold, in heutigem Geld gerechnet, auf 10.000 $ oder aber 100.000 $ steigt - oder aber auf Milliarden oder Billionen in hyperinflationärem Geld? Die Alternative zum Nicht-Goldeigentum ist nicht weiter bedenkenswert.

Und sollte es nach der Hyperinflation zu einem deflationären Zusammenbruch kommen, dann wird Gold weiterhin das einzige reale Geld sein - und es wird auch deutlich besser dastehen als alle anderen Zahlungsformen.

Mein Rat ist folgender: Betrachten Sie Gold nicht als konventionelles Investment und machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie weit es steigt, und versuchen Sie nicht, mit zu viel Kalkül und Fingerspitzengefühl Einstiegspreise abzupassen. Es ist zudem vollkommen irrelevant, Gold in wertlosem, gedrucktem Geld zu bemessen. Physisches Gold ist eine entscheidende Lebensversicherung und Schutz vor dem schlimmsten Finanzsturm der Geschichte. Nur das sollte im Zentrum Ihrer Betrachtung stehen!

Die meisten Internetshops sind reine Versandhändler. Hier ist es kaum möglich, ein Rechtsgeschäft in Edelmetallen als Barkauf abzuwickeln!

Wir das AURICHER FINANZKONTOR haben mit unserem Goldsilbershop.de einen zuverlässigen Partner in Abwicklung und auch Qualität und Beschaffenheit der Anlagemünzen und Barren.

Also: Warten Sie nicht darauf, dass der Sturm vorbeizieht, sondern lernen Sie, im Regen zu tanzen.

Diskretion ist uns wichtig - um vorherige Terminvereinbarung wird daher gebeten: Terminvereinbarung